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IPP Netzwerk

Auftaktveranstaltung

Offizieller Projektauftakt am 1. Dezember 2011

Erfolgreicher Auftakt des Kompetenznetzwerks Umweltfreundliche Produktentwicklung

Einführung Senatorin Bankau Senatorin Blankau bei der Begrüßung zum Projekt (BSU)
Reges Interesse hat die Auftaktveranstaltung zum IPP-Projekt Umweltfreundliche Produktentwicklung am 1. Dezember in der Speicherstadt geweckt: Rund 120 Unternehmensvertreter sowie Experten rund um die umweltfreundliche Entwicklung, Gestaltung, Herstellung oder auch Vermarktung von Produkten haben die Gelegenheit genutzt, sich zum Projekt und seinen Angeboten aus erster Hand zu informieren.

Die Beratungs- und Förderangebote für umweltfreundliche Produkte aus dem Projekt, aber auch die Grundlagen für umweltfreundliche Produktentwicklung standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von Senatorin Blankau eröffnet wurde.

Die Umweltsenatorin stellte die Produktpolitik in den Kontext der aktuellen umweltpolitischen Herausforderungen und Aktivitäten und zeigte die Notwendigkeit substantieller umweltbezogener Produkt-Innovationen. Mit einer Reihe konkreter Beratungs- und Förderangebote wird Hamburg in den kommenden Jahren Umsetzungsmaßnahmen zur umweltfreundlichen Produktentwicklung nachhaltig unterstützen. Projektleiterin Antje Knaack von der Umweltbehörde stellte zur Einführung in das Projekt den aktuellen Stand der Projektarbeiten, die geplanten Aktivitäten bis Ende 2013 sowie die verschiedenen Angebote für Unternehmen und Fachexperten vor.  

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dirk Jepsen von Ökopol Hamburg, der in seinem Beitrag  die gestufte und auf Austausch sowie Kooperation ausgerichtete Herangehensweise des Projektes im Rahmen der Ziele der Integrierten Produktpolitik aufzeigte.

Vortrag Herr Knoll, Pall Filtersystems Nachhaltigkeit für Filteranlagen: Herr Knoll,
Pall Filtersystems GmbH (BSU)

Vor diesem Hintergrund wurden von namhaften Unternehmen und Mittelständlern aus der Hamburger Wirtschaft fünf „gute Praxisbeispiele“ präsentiert. Diese Beispiele zeigten anhand sehr unterschiedlicher Produkte, welche konkreten Schritte gegangen werden können, um in einen Prozess der umweltfreundlichen Produktentwicklung einzusteigen. Sie zeigten auch, wie solche Produkte mit Erfolg am Markt platziert werden können:

Welche Prozesse sind nötig, um ein Haushaltsklebeband umweltfreundlicher zu gestalten? Herr Franck von der tesa SE zeigte, wie eine systematische umweltbezogene Optimierungsprüfung zu konkreten Verbesserungen bei einem vergleichsweise einfachen Produkt wie dem Tesafilm führt.

Welche Möglichkeiten gilt es beim Bau von Flurförderzeugen zu nutzen? Herr Sachse von der Still GmbH präsentierte anhand hauseigener Entwicklungen wie intelligenter Steuerungen, hybridbetriebener Stapler und zukünftiger Intralogistiklösungen, welches Potenzial durch die internen Innovationsprozesse erschlossen werden kann.

Wie lassen sich größere Anlagen möglichst umweltfreundlich einsetzen? Herr Knoll von Pall Filtersystems berichtete, wie der Einsatz von gebrauchten Standardcontainern und die wartungsfreundliche Gestaltung der mobilen Filtrationsanlagen von Pall zu erheblicher Ressourcenersparnis führt.

Einbindung von Nachhaltigkeit in den Marketing-Mix einer globalen Marke: Herr Gerber von Unilever erläuterte die Aktivitäten zur ökologischen Verbesserung der landwirtschaftlichen Vorprodukte von Knorr und zeigte auf, wie diese Verbesserungen für das Produktmarketing genutzt werden.

Wie vertragen sich Massenartikel mit ökologischen Ansprüchen? Herr Gottschlich von Tchibo stellte vor, wie - unter den besonderen Bedingungen vergleichsweise kurz getakteter Sortimentsänderungen - Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit in den Produktentwicklungsprozess eingebracht werden.

Publikumsbeitrag Rege Teilnahme aus dem Publikum (BSU)

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde unter engagierter Beteiligung des Auditoriums über mögliche Lernerfahrungen aus den Praxisbeispielen diskutiert. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine übergreifende Betrachtung aller Prozesse rund um ein Produkt ist, wenn echte Umweltinnovationen erreicht werden sollen. Als wichtiges Ergebnis der Veranstaltung hat sich darüber hinaus die Erkenntnis herausgestellt, dass ein offener Austausch von Akteuren aus unterschiedlichen Branchen und Wirtschaftsbereichen zu gewinnbringenden Lerneffekten führt, die allen Beteiligten nutzen.

Zusammenfassend hat die Auftaktveranstaltung deutlich gezeigt, dass der Aufbau eines dauerhaften Kompetenznetzwerkes zur umweltfreundlichen Produktentwicklung auf großes Interesse stößt, weil die branchenübergreifende Zusammenarbeit dadurch erleichtert und so der Innovationsprozess nachhaltig unterstützt werden kann.

Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der Veranstaltung. Das Programm und alle Präsentationen finden Sie hier zum Download:

Termine

  • 01.12.2011
    Speicher P der Hamburg Port Authority

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